Teil eines Werkes 
6. Th. (1845)
Entstehung
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thun läßt für.. ei, du lieber Gott! da vergeſſe ich ja mein Bureau!.. Die Zeit vergeht. adieu, mein Kind, adieu.

Aber nicht wahr, lieber Freund, Sie kommen bald wieder?

Sobald ich kann.

Und Sie bringen mir Nachricht von ihm?

Ja, ja!

Und Sie ſagen ihm⸗ daß wir an einem der nächſten Morgen ſpazieren gehen werden?

Ja, ja!

Der Vater Savenay hört nicht weiter; er eilt die Stiege hinab, ohne zu bemerken, daß Mamſell Fifine den Kopf halb zu ihrer Thüre herausſtreckt und den Vorgang belauſcht.

Roſa⸗Maria iſt allein in ihrer Stube zurückge⸗ vlieben; aber von dieſem Augenblick an verſchönert ſich Alles in ihren Augen.

Wer immer erfährt, daß er von dem geliebten Gegenſtand geliebt wird, und daß das Gefühl, welches ſein Leben ausmacht, ein Echo gefunden hat, für den iſt es aus mit Langeweile, Kummer und Widerwär⸗ tigkeit. Sein inneres Glück verbreitet ſich über ſeine äußere Umgebung; der düſterſte Aufenthalt ſcheint ihm heiter und bequem; die unangenehmſten Leute kommen ihm liebenswürdig vor; er ſieht Alles in roſenfarbigem Licht. Das iſt eine der tauſend Meta⸗ morphoſen, welche die Liebe ſchafft!

Das junge Mädchen iſt daher leichter, lebhafter, heiterer zu ihrer Tante hinabgegangen: ſie grüßt