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„Aber haben Sie auch wohl überlegt, Herr Ro⸗ quet,“ ſagte Angelika,„haben Sie auch die Folgen Ihres Geſuchs reiflich erwogen?“
„Die Folgen? das wird wohl die Heirath ſein, wenn Sie einwilligen; ich verberge Ihnen nicht, daß ich in Fräulein Roſa⸗Maria verliebt bin zum Toll⸗ werden! Ich war ſchon ziemlich oft verliebt während meiner galanten Laufbahn, hi, hi! aber niemals ſo ich wage ſogar zu behaupten, daß dieſe und jene Liebe einander gar nicht gleich iſt!“
Herr St. Godibert fragt ſeine Frau mit den Au⸗ gen um Rath und antwortet zögernd:„Mein theu⸗ rer Herr Roquet, gewiß, Ihr Anerbieten iſt nicht ge⸗ ring zu achten, aber vielleicht haben Sie gedacht, dieſes junge Mädchen, welches zufällig.. unſere Nichte iſt, das heißt. mit einem Wort, ich muß Sie in Kenntniß ſetzen, daß es kein Vermögen hat und was mich als Oheim betrifft, ſo kann ich durchaus Richts für daſſelbe thun, dieweil wir einen Sohn habenz nicht wahr, Angelika?“
„Ja freilich, wir haben einen Sohn, und zudem ſind wir noch zu jung, um uns für Andere zu berauben.“
„Ich begehre Nichts!“ ruft Roquet, ſich empor⸗ richtend und ſeine Brille zurecht ſetzend, aus;„ich
will nur den Beſitz der reizenden Roſa⸗Maria: mit
ſiebentauſend Franken Einkommen, wenn man kein Kind mehr iſt, glaube ich, kann man ſchon vorwärts kommen.“
„Gewiß, man kann ſogar ſehr gut vorwärts kommen,“ antwortet St. Godibert mit aufdämmern⸗


