Teil eines Werkes 
5. Th. (1845)
Entstehung
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unglücklich und wenn es der Fall iſt, ſo ſagen Sie es mir... verbergen Sie mir Nichts, ich bin Ihr Vetter, ich muß Sie beſchützen.

Roſa⸗Maria wirft einen ſanften Blick auf Fried⸗ rich und drückt ihm zärtlich die Hand, indem ſie ſagt: Danke... o, Sie ſind ſehr gut gegen mich; nicht wahr, ich darf Ihre Schweſter ſein?

Friedrich iſt eben zu antworten im Begriff, als Madame Marmodin herbeikommt und ihm halb la⸗ chend, halb gereizt ſagt:Sie ſollten heute Abend ein Duett mit mir ſingen; ſchon lange wartet das Piano auf uns., haben Sie keinen Augenblick mir zu opfern, mein Herr?

Friedrich ſteht alsbald auf, nimmt Fränzchens Hand und begibt ſich mit ihr an das Pianv.

Derneſty beeilt ſich, Friedrichs leergelaſſenen Platz bei Roſa⸗Maria einzunehmen. Er verſchwendet eine ganze Maſſe banaler Complimente an das junge Mädchen. Aber die ſchöne Clementine geht neben ihm vorüber, zwickt ihn gewandt, ohne daß man es bemerkt, in den Arm und flüſtert ihm in's Ohr: Werden Sie nicht bald fertig ſein? Sie begeben ſich ſogleich an meine Seite vder ich ſehe Sie nie⸗ mals wieder an.

Derneſty verläßt Roſa⸗Maria, indem er ihr einen ſehr zärtlichen Blick zuſchleudert. Kaum iſt er weg, als Julian ſeinen Flatz einzunehmen kommt.

Aber der Sohn des Hauſes hat noch keine vier Worte mit ſeiner ſchönen Couſine reden können, als

Paul de Kock. LRXVIII. gſunnid 6t