Teil eines Werkes 
5. Th. (1845)
Entstehung
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auch ſchon Herr St. Gobibert da iſt und ihm zu⸗ herrſcht:Fräulein Soufflat iſt allein: gehen Sie, mein Herr, leiſten Sie ihr Geſellſchaft, das wird geſcheidter ſein.

Julian ſteht mit ſichtbar ſchlechter Laune auf. Herr Candrillon iſt im Begriff, ſich mit Roſa⸗Maria zu unterhalten, aber Madame St. Godibert fordert ven Capitaliſten zu einer Spielparthie aufz kurz ſo oft ſich Jemand dem jungen Mädchen widmen will, ſo wirft ſich die Herrſchaft des Hauſes ftörend dazwiſchen. 17 Aber Herr Roquet ſetzt ſich nun ſeinerſeits zu Roſa und wie Madame St. Godibert ihn zu einer Parthie auffordert, antwortet er lächelnd:Unendlich verbunden, ſchöne Dame, aber ich ziehe es vor, Ihrer reizenden Nichte Geſellſchaft zu leiſten.

Nach Belieben, mein Herr, ſagte die dicke An⸗ gelika gekränkt. Doch Herr Roquet bekümmert ſich wenig darum; Roſa⸗Maria's Reize haben ihn gänz⸗ lich unterjocht.

Hieronymus' Tochter ergötzt ſich keineswegs in der großen Abendgeſellſchaft ihres Oheims und ſie hört nur halb, was ihr der beharrlich in ihrer Nähe bleibende Roquet ſagt. Erſt nach zwei langen Stunden ent⸗ ſchließt ſich der galante Mann endlich, einen Gang durch den Salon zu machen. Wie Madame St. Go⸗ dibert ihre Nichte allein in einer Ecke ſieht, nähert ſie ſich ihr und ſagt mit äußerſt trockenem Tone: Ich hoſſe, Mademoiſelle, Sie werden jetzt in Ihr Zimmer hinaufgehen.. t