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„Im Gegentheil, es wäre noch weit pikanier.. nicht wahr, meine Herren?“
„Ganz gewiß.“
„Sie trägt vielleicht die Spiſſa oder das Crinum „vielleicht hat ſie die Calantica oder die Calyptra auf,“ ruft Herr Marmodin,„was ich ſehr gerne unterſuchen möchte.“
„Wohlan denn,“ nimmt der Vetter Brouillard wieder das Wort,„ich ſehe, daß Jedermann meine junge Baſe kennen zu lernen wünſcht und daß ihre edelmüthigen Verwandten ſelbßt ſich geſchmeichelt füh⸗ len werden, ſie der Geſellſchaft vorzuſtellen; alſo gehe ich ſelbſt, ſie zu holen.“
„Vetter, das iſt überflüſſig, ſie wird nicht herab⸗ kommen wollen!“ ſchreit Angelika.
„Sie wiſſen nicht, wo ſie wohnt!“ ruft St. Go⸗ dibert.
Aber Brouillard hört Beide nicht.„Ich werde ſie wohl finden,“ antwortet er und iſt ſchon aus dem Salon geeilt.
Im Vorzimmer aber läuft Franz, welcher wahr⸗ ſcheinlich das Talent hat, zu behorchen, was im Saale geſprochen wird, auf Herrn Brouillard mit den Wor⸗ ten zu:„Kommen Sie, mein Herr, ich werde Ihnen den Weg zeigen und Sie an das Zimmer des Frö⸗ leins Roſa⸗Maria führen.“
Die Tochter Hieronymus' war allein in ihrem Manſardenſtübchen; aber ſeit ihrer Begegnung mit dem jungen Maler langweilte ſie ſich weniger. Wa⸗ rum aber hat dieſes Zuſammentreffen mit Leopold,


