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Nervenkrampf, aber ſie wagt keine vittere Antwortz im Gegentheil will ſie ein Lächeln erzwingen, doch das gelingt ihr durchaus nicht.
„Ei, da iſt ja mein Vetter Mondigo und ſeine ſchätzbare Gattin!“
Herr Brouillard legt wie abſichtlich Nachdruck auf das Wort ſchätzbar. Dann, nachdem er ſeine Be⸗ kannten gegrüßt, kehrt er in die Mitte des Saales zurück, erfaßt geſchickt einen Augenblick des Still⸗ ſchweigens und ruft aus:„ Propos! wo iſt denn aber dieſe reizende Perſon, dieſes hübſche, kleine Cou⸗ ſinchen, die jetzt bei Ihnen wohnt, ſo viel ich ver⸗ nehme?“
St. Godibert und ſeine Frau werden dunkelblauz Mondigo ſchlägt die Augen nieder; Clementine hört mit Unruhe zu. Der Vetter fährt, immer ſehr laut redend, fort:„Ah, mein Vetter St. Godibert, das iſt ein ſehr ſchöner Zug von Ihnen, Ihre Beſcheiden⸗ heit macht Sie erröthen, aber die edlen Handlungen ſind zu ſelten, als daß man ſie nicht an das Licht ziehen ſollte!“
„Wie, Herr St. Godibert hat eine edle Hand⸗ lung verrichtet?“ fragte Herr Soufflat mit erſtaunter Miene und auf den Zehen ſtehend.
„Ja, mein Herr, eine ſehr verdienſtliche Hand⸗ lung!“
„So ſchweigen Sie doch, Vetter Brouillard,“ ſagte St. Godibert;„reden Sie nicht davon.“
„Mit Erlaubniß: nein! Ich will davon ſprechen, ich will Jedermann ſagen, daß Sie eine junge un⸗


