Teil eines Werkes 
5. Th. (1845)
Entstehung
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neſty und eilt mit ſeiner gewöhnlichen Heiterkeit auf ſie zu.

Je nun, ſie iſt nicht hier! ſagt Derneſty.

Man hat ihr befohlen, dieſen Abend in ihrer Stube droben zu bleiben, ſeufzt Julian vor ſich hin.

Und ich war doch nur gekommen, um ſie zu ſehen, fällt Derneſty ein.

Friedrich neigt ſich zu ihnen hin und flüſtert:Ge⸗ duld, ihr werdet ſie ſehen.

Wie, ſie wird dieſen Abend hieherkommen?

Ja.

Unmöglich.

Ich bin deſſen gewiß.

Du willſt ſie alſo in ihrer Stube holen?

Nein, nicht ich, aber Jemand, der es ſehr gut beſorgen wird.

Vielleicht dieſer Greis, der Vater Savenay? fragt Julian, die Farbe wechſelnd.

Ei warum nicht gar! ich weiß etwas Beſſeres. Es iſt Jemand, dem ich fürſichtiglich erzählt habe, daß die Tochter unſers Oheims Hieronymus hier im Hauſe ſei und daß dieſen Abend hier großer Empfang ſtattfinde, denn ich konnte mir ſchon denken, er ſei nicht eingeladen.

Dieſer Jemand...

Stille, da iſt er.

Die Salonthüre iſt aufgegangen: es erſcheint der Vetter Brouillard. Statt ganz in Schwarz gekleidet zu ſein, wie gebräuchlich, wenn er zu St. Godiberts in große Geſellſchaft kommt, tritt der Vetter Brouil⸗