Teil eines Werkes 
5. Th. (1845)
Entstehung
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hauptſächlich um ſie zu ſehen, bin ich gekommen.. denn aus begreiflichen Gründen liegt mir unter ge⸗ genwärtigen Verhältniſſen wenig daran, hieher zu kommen.

Stille, ſchweig'! antwortet Julian, unruhige Blicke um ſich werfend;wenn man Dich hörte!

O, zum Henker! ich rathe Dir, zu reden; was ich da ſage, iſt unverfänglich, während Du mir an ſelbigem Abend Mitleiden einflößteſt! Wenn man ſich vor der Welt nicht faſſen kann, ſo muß man wegbleiben.

Ach, wenn Du wüßteſt, was ich an jenem Abend ausſtand, da ich ihn wieder erkannte...

Genug, genug;z hoffentlich kommt er nicht her⸗ auf?*

Nein, niemals.

Zwar hätten wir durchaus Nichts zu aber doch iſt es immerhin widerwärtig, ſich zuſammen zu finden mit...

O, hätte ich vorausſehen können, daß eines Tages

Stille doch, da kommt Friedrich.

Der große junge Mann tritt in den Salon. Zu⸗ erſt begrüßt er einige Damen und beſonders Frau Marmodin, die ihn mit gereizter Miene anſieht, weil er ſeit einiger Zeit weit weniger um ſie bemüht iſt; ſodann ſucht er mit den Augen in allen Enden und Ecken der Zimmer; bald beißt er die Zähne über⸗

einander und ſeine Augenbrauen ziehen ſich zuſam⸗

men. Doch jetzt gewahrt er ſeinen Vetter und Der⸗