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ihn bei Jedermann empfiehlt, Herr Candrillon mit ſeinem unbeſonnenen Weſen, das man ſchon gewöhnt iſt, und Herr Roquet, der mit den Jahren noch immer mehr Eroberungen zu machen ſucht, zeigt ſich in einem eines Löwen von Neu⸗Athen würdigen Aufzug. Endlich bringt auch der Mann von Geiſt ſeine blonde Frau mit den ſchmachtenden Augen: Elementine hat mit einem Blick den Saal durchlaufen, um ſich zu vergewiſſern, ob ſie keine Nichte fürchten müſſe, wäh⸗ rend ihr Gemahl Herrn Doguin gepackt hat, um ihm den Stoff eines neuprojektirten Stückes auseinander zu ſetzen.
Julian iſt gar nicht erſtaunt, ſeine hübſche Cou⸗ ſine vicht in dem Saal zu finden; wie er jedoch das Boudvir ſeiner Mutter, ſo wie das Cabinet, worin gewöhnlich Roſa⸗Maria arbeitet, gleichfalls erleuch⸗ tet ſieht, ſo kann er ſich wohl denken, daß Roſa⸗ Maria nicht unten ſei, und nachdem er ſich davon überzeugt hat, kehrt er mit ganz ſchlechter Laune in den Salon zurück.
Derneſiy bleibt nicht lange aus; ſeine beim Ein⸗ tritt etwas unſichern Augen haben bald ihre gewöhn⸗ liche Sicherheit wieder erhalten und nachdem er alle Damen des Cirkels gemuſtert, geht er auf Julian zu und flüſtert ihm in's Ohr:„Wo iſt denn dieſe rei⸗ zende Baſe, von der mir Friedrich geredet hat?“
„Sie erhielt keine Erlaubniß, herabzukommen,“ antwortet Julian.
„Zum Teufel! das iſt ſehr widerwärtig; denn
Paul de Fock. LXRvIMI. 5


