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tung dageblieben, wenn ſeine Eltern es geſtattet hätten; aber Madame St. Godibert duldete nicht, daß irgend ein Mann, ihr Gemahl ausgenommen, in Roſa⸗Maria's Arbeitsſtübchen eindrang.
Der ſchöne Neffe machte gleichfalls häufige Be⸗ ſuche bei ſeinem Oheime: er kam den Tag über, er kam des Abends; aber das Zimmer, worin die hübſche Arbeiterein ſich befand, war ein verbotener Baum für ihn. Friedrich rächte ſich dafür dadurch, daß er unaufhörlich von ſeiner Couſine redete, ſtets nach ihrem Befinden fragte und ſich durch die trockenen Antworten ſeiner Tante den Mund nicht ſchließen ließ.
Franz endlich fand, trotz Mamſell Fifine's Argus⸗ augen und den Befehlen ſeiner Herrſchaft, Mittel und Wege, dem jungen Mädchen tauſend Aufmerk⸗
ſamkeiten, tauſend Gefälligkeiten zu erweiſen, wofür
dieſe ihn mit einem anmuthigen Lächeln belohnte, für welches der normänniſche Bediente Herrn und Frau St. Godibekt durchgewalkt hätte, wäre ein ſolcher Wunſch in Roſa⸗Maria's Augen zu leſen geweſen. Dieſe Letzteren bemerkten wohl, was vorging. Der Herr ſagte bisweilen:„Die ſchönen Augen die⸗ ſer Kleinen verrücken Jedermann den Kopf. Ich glaube wahrhaftig, wenn man unſern Sohn machen ließe, er würde mir Nichts dir Nichts in Roſa⸗Maria ver⸗ liebt! Aber wir ſind da, ihn zu überwachenz mag er ſie von ferne, ſo lange er will, beglasaugen: nie ſoll
er eine andere als eine reiche Frau heirathen ich
baue ſehr auf Fräulein Soufflat.“ „An eine Heirath mit der Tochter dieſes Bauern


