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lich fühlte? O, das iſt recht ſchnöde von ihm, daß er mich ſo anſah und vorüberging, ohne mich an⸗ zureden.“
Roſa⸗Maria hält ihr Schnupftuch vor die Augen, um die hervorſtrömenden Thränen zu verbergen; der Vater Savenay drückt ihr den Arm und ſagt:„Ei, ei, mein Kind, was ſoll das bedeuten? Kummer, Thränen für einen jungen Menſchen, den Sie ver⸗ geſſen haben ſollten, weil er nicht, ſeinem Schwure getreu, zu Ihrem Vater gekommen iſt! Auf, Muth gefaßt, das Herz mit Stolz bewaffnet! Bedenken Sie, daß Sie geliebt zu werden verdienen, bevor Sie ihre Liebe hingeben.“
„Aber, lieber Freund, da ich ſie einmal hingege⸗ ben habe, ſo kann ich ſie nicht wieder zurücknehmen.“
„Doch, mein Kind, dergleichen läßt ſich zurück⸗ nehmen!.. Aber da ſind wir an Ihres Oheims Hauſe verſchlucken Sie Ihre Thränen... Geduld, Unter⸗ werfung. und ſollten Sie es aber dennoch in Pa⸗ ris Jar zu unausſtehlich finden, wollten Sie durchaus zu Ihrem Vater zurückkehren...“
„O nein, nein, lieber Freund; ich glaube, daß ich mich an das Leben im Hauſe meines Onkels ge⸗ wöhnen, daß ich am Ende damit zufrieden werde. Aber nicht wahr, lieber Freund, wir gehen noch oft des Morgens ſpazieren?“
„Ja, mein Kind, ja, ich werde Ihnen immer zu Dienſten ſtehen.“
„O, wie gut Sie ſind, Sie.“
Man war vor dem Hauſe des Banquiers; das


