Teil eines Werkes 
5. Th. (1845)
Entstehung
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zwei Stunden ſurrt mir das„Zon, zon, Geigerei in den Ohrenz ich konnte nicht glauben, daß es aus meinem Buregau komme: ich glaubte, meine Commis ſeien zu gut erzogen, um zu ſingen. fi, welche Lebensart! Und vollends Sie, Vater Savenay, ein Mann von Ihrem Alter erlaubt ſich zu ſingen: on, Zon, Baß und Flöte!““

„Aber, mein Herr, es iſt ein Lied von Beranger.“

„Was liegt mir daran, mein Herr? Kenne ich denn den Herrn Beranger?“

„Ei, mein Herr, ganz Frankreich, ganz Europa kennt ihn„ſingt ihn ſogar.“

„Mein Herr, Europa mag thun, was es will... ſei Ihr Lied von Beranger oder von Corneille, ich bin Herr in meinem Bureau: ich will nicht, daß man darin ſinge! und beim erſten„Zon, Zon, das aus Ihrem Munde geht, ſetze ich Sie vor die Thüre.“

Der gute Greis hatte ſich ſtumm verneigt. Seit dieſer Zeit ſang er nicht mehr auf dem Bureau; aber ex entſchädigte ſich Morgens und Abends da⸗ heim.

Uebrigens erſtaunt der gute Savenay, daß er Roſa⸗Maria niemals zur Thüre aus⸗ oder eingehen ſah. Da er ſie bei ihrem Oheim wußte und ſelber im Parterre arbeitete, ſo hat er visweilen auf eine Begegnung mit dieſem jungen Mädchen gehofft, dem er die reinſte Neigung widmete; beſonders wünſchte er zu erfahren; ob ſie glücklich ſei, ob ihre Verwand⸗ ten ſie nach Verdienſt behandeln. Alle dieſe Gedan⸗ ken fuhren ihm durch den Kopf, als er eines Mor⸗

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