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nur ſeine Tante und Mamſell Fifine: die erſtere re⸗ det mit ihr ſtets in trockenem und verächtlichem Ton; die andere ſcheint ſtets die Zunge gegen ſie heraus⸗ zuſtrecken und ſie ſpöttiſch zu belächeln. Oheim und Vetter heitern ſie während des Eſſens nicht auf; denn erſterer beſchäftigt ſich niemals mit ihr und die ge⸗ heimen Aufmerkſamkeiten des Letztern ſind ihr eher eine Verlegenheit als ein Vergnügen. Ohne je aus⸗ zugehen oder ſich zu zerſtreuen, bringt daher Hiero⸗ nymus' Tochter gar traurige Tage in Paris zu, wo⸗ hin ihr Vater ſie in der Hoffnung geſchickt hatte, daß ſie dort glücklicher ſein werde als in ihrem Dorf. Daher iſt Roſa⸗Maria's einziger Wunſch, ihr einziges Sehnen die Rückkehr zu ihrem Vater; ſie nimmt ſich vor, ihn dann anzuflehen, daß er ſie bei ſich behalte und nicht wieder in ihres Oheims Haus zurückſchicke.
Schon ein Mal hat das junge Mädchen ſchüchtern den Namen ihres Vaters ausgeſprochen und zu ver⸗ ſtehen gegeben, wie glücklich ſie ſein Wiederſehen machen würde; aber ihre Tante hatte ihr ſtreng ge⸗ antwortet:„Es preſſirt nicht, Mademoiſelle, Sie haben immer noch Zeit offenbar möchten ſie un⸗ ausgeſetzt auf den Landſtraßen umherrollen, aber das ſchickt ſich nicht. Ihr Vater weiß, daß Sie in un⸗ ſerm Hauſe ſind; er muß alſo ſehr ruhig und ſehr zufrieden ſein, und Sie brauchen ihn durch Ihre Rückkehr nicht ſchon wieder zu ſtören.“
Roſa⸗Maria wagte keine Gegenvorſtellung; ſie bat nur den Himmel, ihr Geduld und Ergebung zu ſchenken.


