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Er verweilt nicht unten auf dem Bureau, ſondern geht auf der Stelle zu ſeiner Tante hinauf.
Mamſell Fifine lächelt ſpöttiſch, wie ſie den ſchö⸗ nen Neffen anlangen ſieht; dieſer hatte gleichfalls die Gewohnheit, demjenigen Theil ihrer Reize, welcher einen hervorſpringenden Anlaß dazu gab, ſeine Hul⸗ digung wiederfahren zu laſſen, indem er eine vertrau⸗ liche Hand darauf drückte. Dieß Mal jedoch fällt es dem jungen Mann nicht ein, ſich bei der Kammer⸗ jungfer aufzuhalten; er tritt alsbald in den Salon, ſeine Baſe zu finden hoffend. Mit Mißvergnügen bemerkt er nur ſeine Tante.
Nach einigen unbedeutenden Redensarten hält es Friedrich nicht länger aus und ruft:„Wo iſt denn meine Cvufine?“
„Es verſteht ſich, an dem Ort, wo ſie arbeitet,“ antwortet Madame St. Godibert trocken.„Wahr⸗ ſcheinlich, Herr Neffe, dachten Sie nicht, daß ich dieſe Kleine in meinem Salon aufpflanzen werde.“
„Warum denn nicht, Tante?“
„Weil es nicht der Platz für ein junges Mädchen iſt, weil, wenn wir dieſe.. Verwandte in unſerm Hauſe zu behalten die Güte hatten, dieß nicht ge⸗ ſchah, damit die jungen Leute, die Courmacher, die Liebesritter um ſie herumſchleichen ſollten; das wäre mir ſchön!.. Wenn ſo was geſchähe, ſo hätten wir ſie ſtracks wieder in ihr Dorf zurückgeſchickt.“
Friedrich zerreißt ſeine Handſchuhe vor Zornz dann rennt er nach einer Minute weg und ſieht, durch's Vorzimmer gehend, Fifine nicht einmal an,


