Teil eines Werkes 
5. Th. (1845)
Entstehung
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Willſt Du gleich jetzt kommen? Ich mache nicht viel Umſtände, um in das Haus meines Oheims zu gehen. Komm! Du ſagſt, Du kommſt wegen eines Bankgeſchäfts.

Ei, warum denn nicht!

3 Derneſty nimmt Friedrich am Arm und geht mit ihm weiter; doch unterwegs ſagt er zu ihm:Und der. der gute alte Mann, der Deine Baſe aufge⸗ leſen hatte, was iſt aus dem geworden?

O, Du kannſt Dir wohl denken, daß ich ſeiner nicht vergaß: es war zu billig, daß dieſem Greiſen ſein Edelmuth vergolten werde... ihm, der ſchon das Unglück eines Raubes ausgehalten hatte; auch ihn habe ich zu meinem Oheim, dem Banquier, ge⸗ führt und auf ſeinem Bureau anſtellen laſſen.

Auf dem Bureau Deines Oheims St. Godibert?

Ja, er hat nur ein kleines Plätzchen; doch iſt er nicht ehrgeizig, der arme Vater Savenay, er be⸗ gnügt ſich mit Wenigem.

Alſo iſt er jetzt bei Herrn St. Godibert ange⸗ ſtellt?

Ohne Zweifel. Ich habe ihn dieſen Morgen dort gelaſſen; er wird ſogleich in das Geſchäft ein⸗ getreten ſein.

Derneſiy macht noch einige Schritte mit Fried⸗ rich; dann hält er ein, indem er ausruft:Wie un⸗ beſonnen ich doch bin! Ich kann nicht mit Dir gehen: ich habe heute ein Stelldichein, juſt bei dieſem jun⸗ gen Maler, eine Sitzung. ich muß Dich verlaſſen. Deine reizende Cvuſine werde ich ein ander Mal ſehen.