Teil eines Werkes 
5. Th. (1845)
Entstehung
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Haft Du geſtern ſelbigen Greis, der zu meinem Oheim kam, ein Freund des Herrn Candrillon iſt und um 60,000 Franken in dem Walde von Fon⸗ tainebleau beſtohlen wurde, erzählen gehört? Ja ja ſo halb und. aber wie hängt das zuſammen?

Dieſer gute Mann, der Vater Savenay, ſo heißt er, hat weiter geſagt, er komme, um bei Herrn St. Godibert nachzufragen, ob er nicht zufällig einen Herrn Gogo kenne, der in ſeinem Hauſe hätte woh⸗ nen ſollen, weil ein junges Mädchen, für welches er ſich ſehr intereſſire, ihre dieſen Namen führenden Oheime nicht zu finden im Stande wäre.

Ei! in der That, ich erinnere mich jetzt, daß Richard zu meinem jungen Maler ſagte, das Mäd⸗ chen von der Eiſenbahn ſuche gleichfalls Verwandte dieſes Namens.

Ja, aber was Du nicht weißt, was ich Dir in⸗ deß wohl unter uns ſagen kann, iſt, daß dieſe Her⸗ ren Gogo ganz einfach meine beiden Oheime ſind.

Unmöglich!

Ja, mein Theurer: Herr St. Godibert und Herr Mondigo haben für zweckdienlich gefunden, ihre Namen zu ändern. Es iſt dies eine kleine Phantaſie, welche Niemand ſchadet. Eitelkeit, Eigenliebe veranlaſſen

die Menſchen zu ſo vielen Thorheiten. Dieſe beiden Herren jedoch ſind nichts deſto weniger die Gogo, welche das junge Mädchen ſuchte, kurz, ihre Oheime, woraus ſich denn klar ergibt, daß ſie meine Baſe iſt.