Teil eines Werkes 
5. Th. (1845)
Entstehung
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Wagen zum Ausziehen. keinem ſehr großen, in Anbetracht, daß er nicht zu viele Möbel hat. Er hat den noch nicht verfallenen Hauszins bezahlt, indem er zu mir ſagte:Ich ziehe weg, ich gehe; höhere Rückſichten nöthigen mich, in der Nähe der Feſtungs⸗ werke zu wohnen. Ich erwiederte ihm:Aber wo das, mein Herr denn es gibt viele Orte in ſelbiger Nähe ziehen Sie außerhalb der Ringmauer? Er hat mir geantwortet;Wenn man Euch fragt, ſo ſaget nur, Ihr wiſſet es nicht. Dann betrieb er ſeinen Auszug mit Eilfertigkeit; der Teufel, das mußte man ſehen! Man hat ihm ſogar den Nacht⸗ tiſch zerbrochen und er ſagte nur:Deſto beſſer, er war ſchon alt; zudem iſt es ein Lurusmöbel. End⸗ lich iſt er mit ſeinen Möbeln weggefahren, indem er mir ſagte, er werde in einigen Tagen zurückkommen, um zu erfahren, vb Briefe für ihn da ſeyen.

Der Feigling, er iſt geflohen! ruft Friedrich; er hat ſich aus dem Staube gemacht, weil er geſtern Abend, als er von dem jungen Mädchen, das ſeine Oheime ſuchte, reden hörte, wohl vermuthet hat, ich könnte ihre Spur finden und erfahren, wie ſehr er gelogen. Portier; eine Feder, Papier und Tinte, ich muß ihm ein Wort ſchreiben.

Der Portier beeilt ſich, Friedrich das Verlangte zu geben und dieſer wirft in einem Zuge folgendes Billet hin:

»Richard, Sie ſind ein Bube und ein Tropfz Sie haben ein unſchuldiges Mädchen, das meine nahe Verwandte iſt, verläumdet; meine Pflicht er⸗