Teil eines Werkes 
5. Th. (1845)
Entstehung
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Das Eſſen iſt ſehr langweilig: die beiden Gatten öffnen den Mund nur, um zu eſſen oder Franz zu ſchelten; Julian iſt verlegen und wagt kaum, ſeine Richte anzuſehen; dieſe iſt traurig und ſpricht keine Silbe. Indeß hat Herr St. Godibert bemerkt, daß

ſeine Nichte ſehr wenig, und flüſtert ſeiner Frau

ins Ohr:Sie führt ſich bei Tiſche ziemlich gut auf.

Das junge Mädchen fühlt ſich glücklich⸗ wie man vom Tiſche aufſteht; ſie kehrt ſchnell in ihr Cabinet zurück, wo man ein Licht aufgeſtellt hat. Julian ſieht ſie weggehen, wagt aber nicht ſie aufzuhalten und mit ihr zu reden⸗ obgleich er große Luſt dazu hätte. Aber zu ſeinem Vater tritt er und ſagt ihm: Wenn Sie es erlauben, ſo werde ich künftig, ſtatt auf's Bureau hinabzugehen, in meinem Zimmer ar⸗ beiten: es iſt mir bequemer, ich brauche dann mei⸗ nen Schlafrock nicht auszuziehen.

Ei, ſeht doch, wieder ein anderer Gedankel Uebrigens iſt es allerdings nicht der Mühe werth⸗ daß Du wegen deſſen, was Du ſeit einiger Zeit ar⸗ beiteſt, auf das Bureau hinabgehſt.

Derneſty hat mir geſagt, es ſei weit nobler, vei ſich zu arbeiten, als ſich unter ſeine Commis zu miſchen.

Ah! dann iſt es etwas Anderes. Gehe nicht mehr

hinab.

Der junge Mann enifernt ſich, nachdem er noch einen Blick auf das Cabinet ſeiner Baſe geworfen. Roſa⸗Maria arheitet his neun Uhr Abends. Dann