Teil eines Werkes 
5. Th. (1845)
Entstehung
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Mamſelle Fifine verſetzt Franz einen Fußtritt in die Gangadern und ſchreit:Komm Du mir noch ein Mal und verlange Anislikör! Dich will ich ab⸗ fahren laſſen.

So kommt endlich die Stunde des Mittageſſens. Madame St. Godibert ſagt zu Roſa⸗Marien nur die Worte:Kommen Sie, Mademviſelle.

Das junge Mädchen folgt ihrer Tante.

Auf dem Tiſche ſtehen vier Couverte. Madame St. Godibert ſetzt ſich zu ihrem Mann⸗ dann zeigt man Roſa ein Couvert und ſagt:Setzen Sie ſich dort.

Die arme Kleine nimmt verlegen, genirt und mit überquellendem Herzen Platz.

Franz, der an der Tafel ſervirt, wenn keine Gäſte da ſind, lächelt ſehr anmuthig, wie er Roſa⸗Maria gewahr wird, und zeigt ſich ſehr emſig in ihrer Be⸗ dienung. 1

Es war unnöthig, für meinen Sohn ein Cou⸗ vert zu legen, ſagte St. Godibert,ohne Zweifel kommt er nicht zu Tiſch.

Und warum das, lieber Mann?

Weil er krank iſt; ich weiß gewiß, er hat geſtern zu viel Punſch getrunken.

Aber kaum iſt die Suppe abgetragen⸗ als Julian erſcheint. Das Uebelbefinden, das ihn plagte, hatte vor dem Wunſche, ſein Bäschen zu ſehen, um ſo weniger Stich gehalten, als er von Friedrich mit einem Billet beſchickt wurde, worin dieſer ihm be⸗ richtete:Unſere Baſe Roſa⸗Maria iſt anſtändig

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