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„Sie werden präcis Morgens acht Uhr kommen und erſt nach halb ſechs Uhr gehen,“ nimmt Herr St. Godibert wieder das Wort, indem er ſich in ſei⸗ nem Gilet aufbläst,„und dafür bewillige ich Ihnen ſechshundert Franken Salair.“
Vater Savenay verneigt ſich; die andern Com⸗ mis, welche wahrſcheinlich gering bezahlt ſind, ſchei⸗ nen dieſe Summe für einen Bachſpringer ſehr be⸗ trächtlich zu finden und überſehen, daß der ſo Ange⸗ ſtellte ein ſilberhaariger Greis iſt.
Was Herrn St. Godibert betrifft, ſo ſagt er bei ſich:„Meiner Treu'! wenn jetzt mein Freund Can⸗ drillon nicht zufrieden iſt mit dem, was ich für ſei⸗ nen Schützling thue, ſo iſt es ſchwer, ihm Etwas recht zu machen.“
Während einer der Commis dem Greis vor einem ſchwarzen Tiſchchen in der Nähe der Thüre und weit vom Ofen entfernt ſeinen Platz anweist und ihm ein Dintenfaß nebſt Federn und Federmeſſer zu ſeinem Gebrauch zeigt, geht Herr St. Godibert in ſein Cabinet, wo zwei Arbeitspulte ſtehen, hinein, ſieht ſich um und runzelt die Stirne mit den Wor⸗ ten:„Mein Herr Sohn iſt alſo noch nicht herabge⸗ kommen?“
„Wir haben heute noch nicht das habt, ihn zu ſehen,“ antwortet ert Bondin.
„Schön das! un i eithr vorüber! Sicher⸗ lich treibt mein hn ſeinen gnädigen Spaß mit ver Welt! Seit einiger Zeit arheitet er nicht mehrz er kommt nur vin ugenbi hieher, wenn
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