Teil eines Werkes 
5. Th. (1845)
Entstehung
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ten ſind friſch und nett, das Zimmer iſt reinlich und wäre für einen Studenten oder eine Griſette ein ſehr bequemes Quartier.

Aber Roſa⸗Maria gedenkt ihres hübſchen kleinen Zimmers in Avon. Dort waren die Möbel nicht ſchöner, die Tapeten nicht geſchmackvoller, aber ſie genoß dort einer ſo ſüßen Freiheit, ihr Kamin war mit Blumen geſchmückt, die ſie jeden Tag im Garten pflückte, ihr Fenſter ging auf das Feld hin⸗ aus, ſie hatte grünen Raſen, Strauch- und Blätter⸗ werk unter den Augen und war endlich im Hauſe ihres ſo guten, ſo liebreichen Vaters. Bei einem Vater aber iſt man ſo gut aufgehoben, wenn er Einem in allen Stücken den Willen thut.

Franz hat den Koffer in das Zimmer geſtellt; er blickt um ſich und ſagt:Das iſt ſehr proper möblirt, ſchade, daß die Manſarde ſo weit hereinläuft, Fräu⸗ leinz wenn Sie nicht daran gewöhnt ſind, ſo bitte ich Sie, Acht zu haben. Als ich nach Paris kam⸗ habe ich oft den Kopf zerſtoßen; man läuft, man glaubt ganz gerade gehen zu können und dann: paffl eine Beule am Kopf! Was habe ich mir nicht

Beulen gemacht!

Ich danke Ihnen, Herr Franz, und werde Ach⸗ tung geben. Uebrigens war es in der Wohnung des Herrn Savenah ebenſt. P

Und das Fräulein hat bei Herrn Savenay ge⸗ wohnt? fragte Fifine Keugierig.

Ja, Mamſelle..

Sie ſind alſo ſchon eine Zeit lang in Paris?