Teil eines Werkes 
5. Th. (1845)
Entstehung
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det, er brauche zu viel.. ich aber begreife nicht, wie er ſich mit Dem, was man ihm gibt, ſo viel Sachen kaufen kann. Du wirſt alſo dieſe Kleine in jenes Zimmer führen, weil es das ihrige ſein wird. Wozu kann man Sie brauchen, Mademoiſelle?

Madame, ich kann gut nähen, Kleider machen, in Leinwand arbeiten und ein wenig ſticken.

Gut! wir wollen das Alles ſehen. Jetzt gehen Sie, es iſt eilf Uhr; um zwei Uhr erlaube ich Ihnen herabzukommen und mit mir zu ſprechen, nicht früher gehen Sie!

Roſa⸗Maria verneigt ſich hochachtungsvoll vor ihrer Tante und folgt Mamſelle Fifine. Auf der Hausflur angelangt, bemerkt dieſe einen großen Kof⸗ fer, den man bereits dort abgeſtellt hat.

Was iſt das? fragt die Kammerjungfer.

Er gehört mein, Mamſellez in dieſem Koffer ſind meine Effekten.

Ei! Sie haben ſo viel, um das voll zu machen? Dann muß man es hinaufbringen.. aber ich gewiß nicht, ich habe keine Luſt, mir einen Bruch zu heben, und nun habe ich ſo viel im Hauſe zu thun.

Mamſelle, ich würde auch nicht zugeben, daß Sie dieſe Mühe übernähmen; ich aber wäre nicht ſtark genug.. wenn ich den Thürſteher erſuchte?

Ei, warum nicht gar? bei dem würden Sie ſchön ankommen! Warten Sie, ich rufe Franz. Hol⸗

lah, Franz! Herr Franz! Der normänniſche Bediente kommt mit vollem Munde und hat in der Hand noch ein gewaltiges