Teil eines Werkes 
5. Th. (1845)
Entstehung
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Erſtes Kapitel. Roſa⸗Maria im Hauſe ihres Oheims.

Nach Entfernung ihres Mannes und des alten Savenay läutet Madame St. Godibert ihrer Kammer⸗ jungfer; Mamſelle Fifine erſcheint. Von unten her⸗ auf wirft ſie einen Blick auf das neuangelangte Mädchen, dann beißt ſie ſich ärgerlich in die Lippen⸗ weil ſie nichts Häßliches an Roſa⸗Maria entdecken konnte.

Fifine, Du wirſt dieſe Kleine in die Stube dro⸗ ven, die, glaube ich, neben der Deinigen iſt, führen, ſagte Madame St. Godibert.

Ja, Madame, antwortet die Kammerjungfer, üeben der meinigen... das heißt gegenüber, weil väneben die Stube des Franz iſt.

Gegenüber... daneben! was liegt daran? Iſt eine Lagerſtelle darin? Stühle, Möbel?

Ja, Madame, weil der Herr anfänglich die Ab⸗ ſicht hatte, Herrn Julian dort zu logiren; aber Herr Julian wollte Nichts von dieſem Zimmer, weil eine Manſarde darin iſt; er hat weiter unten eingemiethet und ſich altmodiſche Möbel gekauft, daß man in ſei⸗

nem Zimmer glauben ſollte, man ſei in Verſailles.

Mein Sohn hat viel Geſchmack; ſein Vater fin⸗