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Friedrich ſchüttelt den Kopf und ſagt:„Der Teu⸗ fel! mir wäre etwas Anderes lieber geweſen.“
Indeß reicht er Roſa⸗Maria die Hand und fährt fort:„Ich danke, Bäschenz ſchenken Sie mir Ihre Freundſchaft, Ihr Vertrauen, ich will das Alles ver⸗ dienen. Aber da ſind wir bereits am Hauſe des Herrn St. Godibert angelangt. Sein Bureau be⸗ findet ſich unter ſeiner Wohnung und ſeine Commis gehen niemals hinauf, ohne gerufen zu werden. Jetzt kennen Sie das Haus, zittern Sie nicht und erlau⸗ ben Sie mir, Sie vorzuſtellen.“
Herr St. Godibert hatte ſeiner Frau die geich baldige Ankunft ihrer Nichte berichtet und derſelben die Nothwendigkeit, ſie in's Haus zu nehmen, bei Strafe, als Gogo bekannt zu werden, vorgeſtellt⸗ Die ſtolze Angelika war erröthet, vor Zorn aufge⸗ ſprungen und hatte geſchrieen:„Das hat man davon⸗ wenn man mit Bauern verbrüdert iſt! Arme Brüder „Verwandte von Habenichts!.. Es ärgert mich ſehr, daß ich Sie geheirathet habe, mein Herr!“
Darauf hatte ſich Herr St. Godibert in die Brut geworfen und mit ziemlicher Feſtigkeit erwiedert: „Madame, ſollte man, wenn man Sie hört, nicht, meinen, Sie wären von lehensherrlicher Sippſchaſt? Ihr Vater war Mützenmacher, Madame, kleiner Mützenmacher in der Vorſtadt St. Antoine! Sie haben mir 12,000 Franken Mitgift zugebracht, welche in Baumwollenmützen und Flanelljäckchen ausgezahlt wurden! Da ich nun jetzt 20,000 Franken jährlicher Rente geſammelt und Sie in eine Lage verſetzt habe⸗


