Teil eines Werkes 
4. Th. (1845)
Entstehung
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Sehr gut geſagt, gehen wir denn Ei, mein Gott, wem gehört denn dieſe große Kiſte?

Mir, mein Vetter; ſie enthält meine Effekten.

Alle Wetter! ſie iſt ſchwer. Ich ſehe, Bäschen⸗ daß Sie eine vollſtändige Garnerobe beſitzen.

Aber Sie werden das nicht tragen können, mein Vetter; ich hole gleich einen Commiſſionär.

Unnöthig! Ich kann Ihren Koffer ſehr wohl hin⸗ abtragen.

Das wird Sie müde machen 46 Ich bin ſehr ſtark, liebes c.

Sie beſchmutzen.

Ich laſſe mich wieder nspenßni

Schon hat Friedrich den Koffer auf ſeine Schul⸗ tern geladen und ſteigt ſchnell die Treppe hinab; das Mädchen und der Greis folgen ihm nur mit Mühe. Endlich hat der Kutſcher den Koffer auf ſeinen Wa⸗ gen gepackt. Friedrich läßt ſeine Baſe und den Va⸗ ter Savenay in den Fiaker ſteigen und ſetzt ſich auf den Rückſitz. Man fährt in die Wohnung des Herrn St. Godibert.

Roſa⸗Maria iſt ganz bewegt, ganz zitternd, wenn ſie bedenkt, daß ſie in's Haus dieſes Oheims geht, den ſie nicht kennt und bei dem ſie doch wohnen ſoll. Um ihr Muth einzuflößen, verſichert ſie Fried⸗ rich, daß ſie ſehr glücklich ſein werde, daß Herr St. Godibert ſehr reich iſt, ein ſtolzes Haus und eine ſehr zahlreiche Dienerſchaft hat, daß er viele Geſellſchaft empfängt und große Abendeirkel gibt. Alles das, weit entfernt, das junge Mädchen zu er⸗