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Sie ihm niemals den Namen Gogo, denn ſonſt muß ich Ihnen ſagen, würden Sie ihm wehe thun, ihn ſehr unglücklich machen! Es iſt eine Schwäche, mei⸗ netwegen eine Kinderei, aber es iſt nun einmal ſo; die Welt kennt ihn ſeit wenigſtens zwölf Jahren nur unter dem Namen St. Godibert, und er will nicht mehr anders genannt ſein.“
„O, ſeien Sie ruhig, mein Vetter, ſobald es mei⸗ nem Oheim Unluſt verurſachen würde, will ich mich wohl davor hüten.“
„Was ich eben meiner Baſe anempfohlen, gilt auch Ihnen, Papa Savenay. Mein Oheim gibt Ihnen einen Platz auf ſeinem Bureau.. heute noch werden Sie eingeſetzt werden.“
„Wie? Ihr Herr Onkel hätte die Güte einen Platz auf ſeinem Bureau.
„Ja freilich! nicht gerade einen länzenpenz fünf⸗ tauſend Franken verſpreche ich Ihnen nicht.“
„O, mein Herr, nur das beſcheidenſte Plätzchen! In meinem Alter bedarf man ſo wenig zum Leben.“
„Aber es iſt auch die kleine Bedingung dabei, Papa Savenay: vergeſſen Sie, daß Herr St. Godi⸗ bert einſt Gogo hieß! Weiter verlangt man Nichts von Ihnen.“
„Ich werde thun, was Ihrem Herrn Onkel an⸗ genehm iſt. Jeder hat die Freiheit, ſich nach ſeinem Belieben nennen zu laſſen, und ſobald Herr St. Godibert ſeine Nichte zu ſich nimmt und ſich als guter Verwandter gegen ſie beträgt, ſo, ſcheint mir, hat man ihm in keinerlei Weiſe Etwas vorzuwerfen.“


