Teil eines Werkes 
4. Th. (1845)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

123

Die Uebereinkunft gilt; und Sie, Herr St. Go⸗ dibert?

Der Oheim mit der kleinen Raſe ſtreckt beide Lippen vor und murmelt:Freilich, wenn dieſes junge Mädchen niemals ſagt, daß wir einſt Gogo hießen, wenn dieſer alte Mann gleichfalls diskret iſt, dann muß man wohl indeß will ich meine Gemah⸗ lin erſt fragen.

Das iſt überflüſſig, Herr Oheim; Sie brauchen die Erlaubniß Ihrer Gattin nicht, um Ihre Nichte bei ſich aufzunehmen. Zudem wird meine Tante beiſtimmen; ihr würde es noch weit widerwärtiger ſein als Ihnen, überall Frau Gogo genannt zu wer⸗ den! Und das, ich wiederhole es, geſchieht, wenn Sie ſich weigern, der Tochter Ihres Bruders ein Aſyl zu geben.

Nun, wohlan denn, weil es ſein n5 umd

Bravo! Abgemacht. Ich hole gleich meine Baſe: in einem Augenblick führe ich ſie her; benachrichti⸗ gen Sie meine Tante, daß ſie ein reizendes junges Mädchen um ſich haben wird.

Wie, nur ſo Knall und Fall? Aber.

Ei, auf was Teufel wollen Sie denn noch war⸗ ten? Auch den Papa Savenay bringe ich gleich mit, damit Sie ihn auf Ihrem Bureau verwenden.

Aber geſtern habe ich ihm geſagt, daß ich die Herren Gogo's, die er ſuchte, nicht kenne.

O ſeien Sie ruhig! ich habe das Alles zurecht gelegt: aus Gründen ſoll man in der Welt Ihren Namen nicht kennen, und nur darum haben Sie ihm