Teil eines Werkes 
4. Th. (1845)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

122

einen kleinen Platz auf ſeinem Bureau anweiſen: ein beſcheidenes Aemichen, zwölf⸗ bis fünfzehnhundert Franken, das wird den Greiſen ſehr glücklich ma⸗ chen und zudem haben Sie Herrn Candrillon ſagen hören, daß ſein alter Freund ſehr gut ſchreibe und rechne und ein guter Arbeiter ſei. Das Geld iſt alſo nicht hinausgeworfen. Thut das, ihr Herren und ich verſpreche euch, der Name Gogo ſoll niemals von meiner hübſchen Baſe ausgeſprochen werden: ich ſtehe Ihnen zum Voraus für die Verſchwiegen⸗ heit von ihr und dem alten Savenay. Fürchtet ihr, euer Bruder Hieronymus möchte euer Geheimniß verrathen, wenn er auf Beſuch zu ſeiner Tochter hie⸗ her kommt, je nun, ſo ſchickt man Roſa⸗Maria von Zeit zu Zeit auf Beſuch zu ihrem Vater, um dieſem die Reiſe nach Paris zu erſparen. Ich habe geſpro⸗ chen, meine Herren: ich biete euch die Gelegenheit, ein gutes Werk zu thun, euch als gute Verwandte zu zeigen, ohne daß eure Eitelkeit verletzt wird; mir ſcheint, ich verdiene ein Dank⸗Votum.

Herr St. Godibert geht mit ſich zu Rath, Mon⸗ digo ruft aus:So, glaube ich, iſt es gut einge⸗ leitet: Friedrichs Plan verläuft und rollt ſich deut⸗ lich ab. Friedrich, Du hätteſt Dein Stück richtig ge⸗ zimmert, Du verſtehſt die Handlung, wir wollen einmal Etwas mit einander machen.

Danke, mein Oheim, ich lieber herum; 5 alſo billigen Sie..

Meiner Treu', ja, wenn nur Roſa⸗Maria nir⸗

mals meine Frau ihre Tante oder mich Gogo nennt.