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eine gute Weile auf dem Rücken hat, hat geſchwo⸗ ren, niemals weiter als fünfundzwanzig zu zählen! Da ſie ſehr blond iſt, ſo muß man ihr geſagt haben, ſie verliere ihr Leben lang ihre Kindermiene nicht.“
Friedrich läßt ſeinen beiden Oheimen Zeit zur Abkühlung. Nachdem der erſte Sturm verbraust iſt, fährt er mit ſehr ruhigem Tone fort:„Meine Her⸗ ren Oheime, wenn Sie ſich die Mühe nehmen wol⸗ len, mich anzuhören, ſo hoffe ich, Ihnen zu bewei⸗ ſen, daß das Uebel, wenn überhaupt eines epiſtirt, bei Weitem nicht ſo groß iſt, als Sie denken. Herr St. Godibert ſoll ſeine Nichte in ſeinem Hauſe auf⸗ nehmen, wo ſie durchaus nicht am unrechten Platze ſteht, denn mein Bäschen iſt keine dicke und unbe⸗ holfene Bäuerin: ſie iſt ein reizendes junges Mäd⸗ chen voll Anmuth und guter Lebensart und beſitzt wenigſtens eben ſo viel gute Erziehung als meine Tante Angelika. Mein Onkel Mondigo ſoll von Zeit zu Zeit ſeiner Nichte einige Geſchenke zu khrer Toilette machen, damit ſie ſeinem Bruder nicht ganz zur Laſt falle.“
„So oft ich einen großen Erfolg im Theater habe,“ ſagte Mondigo,„werde ich ihr hundert Fran⸗ ken geben.“.
„Es wäre mir lieber, wenn eine beſtimmte Summe für ſie ausgeſetzt würde; doch einerlei, das iſt nicht von Wichtigkeit. Ich fahre fort: Mein Oheim St. Godibert ſoll Roſa⸗Maria, das iſt der Name meines Bäschens, und er ſteht ihr ſehr gut, ſoll Roſa⸗Maria zu ſich nehmenz ferner ſoll er dem guten Savenay


