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bert, ſich wiederholt die Naſe ſchneuzend, was ſteis
Zorn bei ihm verräth.„Dieſes junge Mädchen wird nicht in mein Haus kommen; es iſt ihr unbekannt, daß ich ihr Oheim bin: ſie ſoll es niemals erfahren.“
„Verzeihung, mein Oheim, ſie weiß es.“
„Sie weiß, daß ich Gogo heiße?“
„Auswendig und der Vater Savenay auch.“
„Und wer hat ihnen das geſagt?“
„Ich, vor kaum einer halben Stunde; ſo eben habe ich mein Bäschen verlaſſen.“
Herr St. Godibert wirft ſich in einen Lehnſtuyl und drückt ſich den Kopf gegen die Lehne deſſelben; Mondigo, dem die Augen vor Entſetzen ſtarr krhen⸗ ſtammelt:„Und ich„weiß ſie's auch?“
„Ja, mein Oheim, ich wiederhole, daß ich den Beiden euren Namenswechſel mitgetheilt habe.“
„Scheußlich! entſetzlich!“ ruft St. Godibert, in⸗ dem er wie ein Karpfen auf ſeinem Lehnſtuhl jappt.
„Min weiß, daß ich ein Gogo bin! man wird mich
vor aller Welt Gogo ſchimpfen! Da war es wohl der Mühe werth, Glück zu machen.. Diners zu ge⸗
ben! Meine Frau wird krank darnieder liegen und
ich nicht minder. Friedrich, das war kein Helden⸗ ſtück; keine hundert Kreuzer ſchieße ich Ihnen mehr vor!“
Und Mondigv ſchleicht in dem Salon hin 4
her, zur Decke hinaufblickend und in Begleitung von Seufzern murmelnd:„Meine Frau wird ſich von mir ſcheiden, wenn meine Nichte ſie Tante nennt! Clementine, die ihre neunundzwanzig Jahre ſchon


