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„Ich? warum nicht gar! Habe ich euch denn belauſcht?“
„Nun denn, ſo höre mir zu, liebe Frau. Als ich Dich vor ſieben Jahren zu heirathen das Glück hatte, ſo verbarg ich Dir nicht, daß ich eigentlich Gogo heiße und den Namen Mondigo angenommen habe, weil er ſanfter, wohlklingender, kurz, zu meinem Stand paſſender ſei.“
„Ja, ja, ich erinnere mich wieder; o, ganz gewiß, wenn man Sie Gogo genannt hätte, ſo hätte ich Sie nicht geheirathet. Madame Gogo zu ſein. o pfui! Sie geben zu, daß das häßlich geweſen wäre!“
„Ich läugne es nicht; darum bin ich nur noch Mondigo. Mein Bruder hat deßgleichen gethan, in⸗ dem er ſich St. Godibert nennen lãßt.“
„Daran hat er ſehr wohl gethan.“
„Ja; aber wir haben einen andern Bruder, der auf dem Lande wohnt und ſich fortwährend Gogo nennt.“
„Was geht das Sie an? Sie kommen nicht mit ihm zuſammen.“
„Aber dieſer Bruder hat eine Lochter von ſieb⸗ zehn bis achtzehn Jahren, welche zu ihren Oheimen auf Beſuch reiste und ſie nicht entdecken konnte, weil ſie deren Namensänderung nicht weiß, das ſagte ge⸗ ſtern Abend der gute Mann, den man Savenay heißt, und dem 60,000 Franken geſtohlen wurden.“
„Nun, mein Herr, was wollen Sie daraus ſchlie⸗ ßen?.. Wollten Sie zufällig dieſe Nichte in Ihr


