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Mannes zu hören. Er fleigt wiever ein in ſein Ca⸗ briolet, läßt ſich in die Straße St. Lazare führen und denkt den ganzen Weg über nur an ſein Bäschen, indem er bei ſich ſagt:„Hübſch und tugendhaft. ha, Canaille von Richard, Du ſollſt es mit mir zu thun haben! Ei, und dieſer Leopold, dieſer junge Maler, der in Roſa⸗Maria verliebt iſt. ſoll ich ihm ſagen, daß ich ſie wiedergefunden habe, daß ich weiß, was man über ſie ſagte, ſei Verläumdung? Ja, das werde ich ihm ſagen. Aber wo meine Cvu⸗ ſine ſich befindet, das werde ich ihm verſchweigenz
ich ſehe nicht ein, warum ich der Liebſchaft dieſes Herrn dienen ſollte. Roſa iſt ſo ſchön„ ſie ſoll
nicht mehr an den jungen Mann denken, vorausge⸗
ſetzt, daß ſie jemals an ihn gedacht!.. Die Geſchichte
ihres Porträts hat dunkle Stellen; wenn ſie aber
einmal im Hauſe ihres Dheims iſt, wird ſie mir
Aufklärung darüber geben, denn alsdann werde ich
oft bei meinem Oheim einen Beſuch abſtatten“
Fünftes Kapitel. Die Vorſtellung.
Während Friedrich ſich in die Wohnung des Va⸗ ter Savenah begeben hatte, empfing Herr St. Go⸗
dibert einen Beſuch vom Bruder, dem Schriftſteller.
Herr Mondigo war kein bösartiger Mann; die Eitelkeit konnte ihn allerdings zu Thorheiten ver⸗


