Teil eines Werkes 
4. Th. (1845)
Entstehung
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Mamſelle Roſa⸗Maria ſei ſeine Maitreſſe geweſen? Das iſt mir ein ſauberer Vogel! Ha, Du ſollſt mir einmal in den Weg kommen, guter Freund, ich will Dir eine ſchöne Suppe einbrocken! Jetzt freut es mich erſt recht, daß mein junger Freund Feroce mich das Pauken mit der Schlurre lehrte, das ich jetzt von Grund aus verſtehe.“

„Gehen wir in Ihre Wohnung hinauf, Vaier Savenay,“ ruft Friedrich,„und ſchnell, denn mich drängt es, Roſa⸗Maria zu beſuchen und ſie in das Haus ihrer Oheime zu führen.“

„Wie, mein Herr, Sie wiſſen, wo dieſelben woh⸗ nen?“

„Ja doch; aber kommen Sie, gehen wir in p. Wohnung hinauf.“

Roſa⸗Maria hatte eben die beiden Zimmer, wor⸗ aus die Wohnung ihres Beſchützers beſtand, in Ord⸗ nung gebracht; ſie ſaß jetzt am Fenſter und arbei⸗ tete. Das junge Mädchen war traurig und nach⸗ denklich. Beunruhigt über das Ausbleiben einer Ant⸗ wort von ihrem Vater ſtand ihr Entſchluß feſt, am folgenden Tage in ihr Dorf zurückzureiſen und ſie wollte den Vater Savenay um ſeine Begleitung bit⸗ ten, damit er ihrem Vater bezeugen könne, was ſie während ihres Aufenthalts in Paris gethan habe.

Plötzlich kommt man in das Zimmerz es iſt Va⸗ ter Savenay und Friedrich. Letzterer eilt auf Roſa zu, betrachtet ſie mit Entzücken, nimmt und drückt ihre Hand und ruft aus:„Meine Baſe, wollen Sie mir erlauben, daß ich Sie küſſe?“

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