Teil eines Werkes 
4. Th. (1845)
Entstehung
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weſen und Sie mußten es bemerken, denn der Haus⸗ herr war es nicht.“

„O, ich will das nicht ſagen, mein Herr.“

„Ich heiße Friedrich Reyval, bin der Reffe des Herrn St. Godibert und komme, mit Ihnen in Be⸗ ziehung auf das junge Mädchen, das Sie aufgenom⸗ men haben, zu reden.“

„Roſa⸗Maria? Sie iſt oben, in meinem Hauſe, ar⸗ beitet und reinigt meine kleine Behauſung, das liebe Kind; morgen aber will ſie mich verlaſſen, in ihr Dorf zurückkehren... und in der That, da ihre Oheime unauffindbar ſind.. wenn Sie die Mühe nehmen wollen, hinaufzugehen, mein Herr... aber mein Gott! da läßt uns Madame Bichat ſtehen... läuft aus ihrer Boutike hinweg...“

„Wir können uns hier unterhalten, Herr Save⸗ nay, da wir allein ſind; es iſt mir ſogar lieber, die⸗ ſes junge Mädchen erſt nachher zu ſehen, denn Sie müſſen mir die Wahrheit ſagen über Alles, was ſich auf ſie bezieht und gewiß werden Sie mir dieſelbe ſagen; aber vielleicht wiſſen Sie ſelbſt nur, was ſie Ihnen gerne mittheilen mochte. Sehen Sie, guter Greis, Sie ſind ein rechtſchaffener Mann und ich kann mich Ihnen anvertrauen: ich kenne Roſa⸗ Maria's Verwandte und kann ihr ihre Oheime auf⸗ finden helfen, welche ſie ſo lange ſchon vergeblich ſucht.“

„Wäre es möglich, mein Herr?“

„Ja, ich kann und ich werde es thun, wenn dieſes junge Mädchen verdient, daß man ſich für ſie intereſſirt, und wenn ſie, ſeit ſie in Paris iſt, durch