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mehr übrig, als zu gehen und Sie für meine Stö⸗ rung um Verzeihung zu bitten.“
„Wie, Sie wollen ſchon fort, Vater Savenay?“ ruft Herr Candrillon, während St. Godibert, ent⸗ zückt, den alten Mann ſich entfernen zu ſehen, ihn bis an die Thüre begleitet.
„Ja, Herr Candrillon, ich kehre in meine Wohnung zurück.“
„Gut, doch bevor Sie gehen, geben Sie uns Ihre Adreſſe, damit ich jetzt weiß, wo ich Sie finden ſoll, mein alter Freund, denn ich werde Sie beſuchen, ſo wahr ich lebe. O, ich mag Sie nicht noch einmal verlieren.“
„Sie ſind ſehr gütig, mein lieber Herr: ich wohne Straße Huchette, ganz nahe an der Straße Vieille⸗ Bouclerie, im Hauſe des Töpferwaarenhändlers.“
„Schön, Vater Savenay, ich werd' es nicht ver⸗ geſſen.“
„Und ich eben ſo wenig,“ dachte Friedrich.
„Sie ſollen von mir hören,“ fügt Herr Candril⸗ lon bei,„weil ich nicht will, daß Sie in Ihrem Al⸗ ter blaue Gedärme bekommen und ohne eine gute und ſichere Ration bleiben.“
„In der Straße Huchette wohnen!“ murmelt Ro⸗ guet, indem er der Madame St. Godibert zulächelt, „dort gibt es Peſtſtoffe.“ 3
Aber gegen ſeine Erwartung antwortet ihm die Hausherrin Nichts. Beharrlich folgt ſie dem alten Mann mit den Augen und wartet, bis er aus ihrem Hauſe hinaus iſt, um wieder frei aufzuathmen.


