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„Meine Herren, meine Damen und Geſellſchaft, ich habe die Ehre, Ihnen guten Abend zu wünſchen,“ ſagte der Vater Savenay, ſich dem ganzen Cirkel empfehlend.
Julian hält ſich immer hinter Madame Marmo⸗ din und bückt den Kopf, als der Greis an ihm vor⸗ übergeht. Auch der Schriftſteller wendet ſich weg, wie wenn er ſich ſeines Betragens ſchämte. Herr St. Godibert drängt den guten Mann fortwährend der Thüre zu und Friedrich folgt ihm theilnehmend mit den Augen.
Endlich iſt der Vater Savenay aus dem Saal hinaus, aber Herr St. Godibert begleitet ihn bis zur Thüre auf dem Hausgang, um gewiß zu ſein, daß er nicht mehr in der Nähe iſt.
Während deſſen hat ſich Friedrich an ſeinen Vet⸗ ter gemacht; er flüſtert ihm zu:„Das junge Mäd⸗ chen, von welchem dieſer Greis redete, iſt die ſo hübſche Roſa⸗Maria, deren Geliebter Richard gewe⸗ ſen ſein will; ſie iſt unſer Bäschen.“
„Ja, ja, ich weiß es wohl.“
„Dein Vater weiß gleichfalls gut, daß es ſeine
Nichte iſt.. Mondigo weiß es nicht minder, und
dennoch haben ſie es nicht geſagt. Lieber verlaſſen ſie dieſes arme Mädchen, als daß ſie ſich für die Gogo, die man ſucht, zu erkennen geben. Weißt Du, daß das geringfügig iſt?... Wie! Du antworteſt nicht? Guter Gott! wie blaß, wie niedergeſchlagen Du biſt. fürchteſt auch Du Dich, zu geſtehen, daß Du ein Gogo biſt, Du?⸗


