Teil eines Werkes 
4. Th. (1845)
Entstehung
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„Es handelt ſich nicht um mich, mein Herr,“ ant⸗ wortet der Greis,„ſondern um eine Perſon, für die ich mich ſehr intereſſire, weil ſie es verdient.“

„Zur Sache, mein Herr; ich habe viele Leute und bin mich meiner Geſellſchaft ſchuldig.“

„Ich bin gleich fertig, mein Herr: ein junges Mädchen, deren Bekanntſchaft ich gemacht habe. auf ſonderbare Weiſe... doch das iſt eine andere Geſchichte, welche Ihnen zu viele Zeit wegnähme

„Ja, ſie nähme mir zu viele Zeit weg.“

„Dieſes junge Mädchen aus dem Dorfe Avon bei Fontainebleau war zum erſten Mal nach Paris ge⸗ kommen, um zwei Oheime aufzuſuchen, welchen ihr Vater ſie zuſchickte; ſie hatte deren Adreſſe und den⸗ noch kannte man weder den Einen noch den Andern da, wohin ſie gewieſen war.“.

Friedrich bebt vor Erwartung, wie er den Greis hört, während Herr St. Godibert ſein Kinn in ſeine Cravatte tiefer hineinſteckt und Richard nach einander gelb, roth und blau wird. Herr Candrillon, welcher trotz ſeines Spielens immer auf das hört, was ſein alter Freund ſagt, ruft aus:„Ei, ei, Vater Save⸗ nay, Sie haben die Bekanntſchaft eines jungen Mäd⸗ chens gemacht? Ich ſagte es ja ſo eben!. Herr Der⸗ neſty, da liegt mein Geld, halten Sie?“

Derneſty ſchüttelt den Kopf.

„So, ſo! es ſcheint, Sie ſpielen jetzt den Stum⸗ men,“ entgegnet der Capitalit.„Fahren Sie doch fort, Vater Savenay, Ihr junges Mädchen intereſſirt

Paul de Kock. LXRVII. 7