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Freilich begegnete ich auf dem Fußpfade, den ich eingeſchlagen, Niemand, und ließ mein Pferd nach ſeiner Laune, das heißt in gemachem Trabe, gehen. Gewiß fiel mir nicht entfernt ein, daß es in dieſem Walde Räuber gebe. Plötzlich ſtürzen zwei Männer aus dem Gebüſch und fallen meinem Pferde in die Zügel. Der arme Hammel, der, wie ich glaube, eben ſo große Furcht hatte als ich, war ſchon von ſelbſt ſtehen geblieben; ich meinerſeits geſtehe, daß ich an allen Gliedern zitterte.“
„Dazu hatten Sie auch allen Grund,“ ruft Ma⸗ dame St. Godibert,„ſie mußten ſchauerlich ausſehen, dieſe Räuber.“
„Meiner Treu', Madame, ich könnte Ihnen nicht beſchreiben, wie ſie ausſahen, ich war ſo ſehr ange⸗ griffen; ich ſah nur zwei Männer in Blouſen; jeder von ihnen hatte eine Mütze auf dem Kopf, deren Schild ihm die Augen deckte; ich meine, ihre Geſichter waren ſchwarz angeſtrichen.“
„Es waren Köhler,“ ſagte der Major Krauteberg.
„O, das glaube ich nicht, mein Herr! Die Stimme, die mir zurief:„Schnell, Dein Portefeuille, oder Du biſt des Todes, o! dieſe Stimme klingt mir noch in den Ohren, und es war keines Köhlers Stimme. Kurz, ich ſah rechts und links einen Pi⸗ ſtolenlauf auf mich gerichtet und Sie können ſich wohl denken, daß ich mir das Vergnügen des Wi⸗ derſtandes verſagte. Ich gab mein Portefeuille mit meinen ſechszigtauſend Franken hin und wollte eben auch meine Börſe und mein Felleiſen hingeben, aber
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