rückt ihren Stuhl, indem ſie zu Herrn Roquet ſagt: „Ach, mein Gott, wie unanſtändig dieſer Millionär iſt! Ich muß purpurroth ausſehen, Herr Roquet.“
„In der That, beſonders Ihre Naſe.“
„Das iſt die Schuld des Herrn Candrillon.“
„Indeß,“ fährt der Capitaliſt fort,„wäre es im⸗ merhin klüger geweſen, mein alter Freund, Ihr Geld hier zuvor in Sicherheit zu bringen. Ei, Sie haben Capitalien anzulegen und laſſen ſie über drei Mo⸗ nate in Ihrem Portefeuille ſchlafen? Vater Savenah, Sie ſind kein Rechner.“
Der Greis ſchüttelt lächelnd den Kopf und ant⸗ wortet:„Wenn ich nicht bälder zu dem Herrn kam, ſo geſchah es, weil mein Beſuch jetzt nicht mehr den gleichen Zweck hatte. Du lieber Gott! mein lieber Herr Candrillon: dieſe ſechszigtauſend Franken, die ich geerbt hatte, konnte ich dem Herrn nicht mehr anvertrauen, weil man mir ſie unterwegs geraubt hat!“
„Geraubt!“ ruft Herr Candrillon theilnehmend⸗
„Geraubt, geraubt!“ wiederholt man in allen Enden des Saals und ſogar einige dumpfe Seufzer ſcheinen ſich unter dieſe dem allgemeinen Intereſſe entſtammenden Ausrufungen zu miſchen; aber mitten unter dem durch die Worte des Greiſen verurſachten Lärm kann man auf die Vewegungen einzelner Per⸗ ſonen nicht Acht geben.
„Ja,“ wiederholt Vater Savenay,„ja, ich bin be⸗ raubt worden, als ich durch den Forſt von Fontaine⸗
bleau am hellen Mittag beim ſchönſten Wetter ritt.
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