Teil eines Werkes 
4. Th. (1845)
Entstehung
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Ihrem letzten Diner redete; ich hatte ihm einen Em⸗ pfehlungsbrief an Sie gegeben, kurz, der wackere Papa Savenay hatte ſechszigtauſend Franken geerbt und ich rieth ihm, das Geld bei Ihnen anzulegen.“

Beim Namen Savenay betrachtet die Mehrzahl der anweſenden Perſonen, welche ſich bei dem gro⸗ ßen Diner des Herrn St. Godibert befunden hatten, den Greis mit größerem Intereſſe. Man iſt neu⸗ gierig, zu erfahren, was ihm begegnete; überall im Salon hören die Geſpräche auf, ſogar die Spielpar⸗ thieen werden unterbrochen. Mit einem Wort: an die Stelle lauter Unterhaltungen und Heiterkeitsausbrü⸗ chen iſt Stillſchweigen getreten.

Der Greis, deſſen Gegenwart dieſe Veränderung verurſacht, zieht einen Brief aus ſeiner Taſche und reicht ihn Herrn St. Godibert, indem er ſagt:„Hier der Brief, welchen Herr Candrillon mir an Sie mit⸗ zugeben die Güte hatte. O, den habe ich nicht ver⸗ loren, und ich hoffte, daß er mir dieſen Abend Ein⸗ tritt bei Ihnen verſchaffen und dem Träger einiges Wohlwollen von Ihrer Seite erwirken ſollte.“

Herr St. Godibert nimmt den Brief mit verle⸗ gener Miene und antwortet:„Mein Herr.. ei frei⸗ lich. wären Sie es. der.. eben jetzt?.. Mein Gott, wenn ich gewußt, wenn Sie geſagt hätten, Sie kommen auf die Empfehlung des Herrn Can⸗ drillon, ſo würde ich mich beeilt haben. da ich aber nicht wußte... indeß hatte ich wirklich die Ab⸗ ſicht, mich nach Ihrem Begehren zu tvigen und wollte eben hinausgehen.“

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