Augen und offenem Munde glotzt Franz Herrn Can⸗ drillon an, welcher eine Jerſon am Arme geleitet und in den Saal führt, welche er vor die Thüre zu werfen Befehl hattez aber er wagt kein Wort mehr zu ſtammeln und bald tritt der alte Savenay in den glänzenden Saal des Herrn St. Godibert.
Herr Candrillon ſagt mit ſeiner volltönigen und ſchnarchenden Stimme, welche alle Welt zum Zuhören nöthigt:„Mein theurer Herr St. Godibert, erlauben Sie mir, Ihnen einen meiner guten Freunde vorzu⸗ ſtellen.“
Herr St. Godibert reißt die Augen ſo weit auf als möglich, indem er das ihm vorgeſtellte Indivi⸗ duum betrachtet. Alles, was ſich im Salon befindet, hat ſich umgedreht und prüft den Vater Savenay, deſſen Coſtüm ihnen für den Beſuch einer Abendge⸗ ſellſchaft ſeltſam erſcheint, deſſen ehrwürdiges und offenes Geſicht jedoch jede Lächerlichkeit ferne von ihm hält.
Madame St. Godibert allein verzieht das Geſicht und ſagt leiſe zu ihrem Mann:„Herr Candrillon ſtellt uns einen Mann im Wammſe vor... eine Art Bauern! Ei, das iſt doch gar zu viel Ungezwungenheit!“
„Still, Angelika, ſchweige doch! Du vergißt im⸗ mer, daß Herr Candrillon ein Millivnär iſt.“
Und Herr St. Godibert zwingt ſich zu einer lie⸗ benswürdigen Miene, geht auf Herrn Candrillon zu und ſagt:„Ah⸗ der Herr iſt einer Ihrer Freunde?“
„Ja, mein theurer St. Godibert: dieſer gute Papa hier iſt die Perſon, von der ich mit Ihnen bei


