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Leopold nimmt ſeinen Hut, zieht einen Rock ſtatt ſeiner Atelierblouſe an und geht dann, nachdem er Derneſty gegrüßt, mit der Haushälterin weg.
Der Zierbengel nimmt eine neue Cigarette aus ſeinem Etui, die er anzündet und in den Mund ſteckt. Er legt ſich beinahe in ganzer Länge auf den Divan, läßt dann ſeine Augen in dem Atelier umherlaufen und murmelt:„Es iſt ſehr gemein hier keine Eleganz, keine Comforts! Talent haben und doch nicht reich zu werden verſtehen, welche Dummheit! Der arme Junge hat, glaube ich, all ſeinen Geiſt in ſeinem Pinſel.. aber er wird mir ein köſtliches Porträt von Clementinen machen... hi, hi! ich muß lachen! Wenn Friedrich wüßte, daß ich ſeine Tante malen laſſen will, wiewohl ich glaube, daß ihm wenig daran liegt, ob ſein Oheim Hörner trägt... und er ſeinerſeits hat Madame Marmodin ſtark auf dem Korn. ſie iſt niedlich.. hm! man kann ſich mit ſo Etwas ſchon amuſiren, in Erwartung, bis Beſſeres kommt. Aber auf andere Eroberungen muß man ſein Abſehen nehmen!“
Laute Stimmen, ſchallendes Gelächter von der Treppe her ziehen die Aufmerkſamkeit Derneſty's auf ſich, welcher lauſcht und dann fortfährt:„Wer kommt denn mit Friedrich? Ich höre ſeine Stimme und noch andere, die mir nicht fremd ſind!... Holla, he, ihr Herren: hieher, die mittlere Thüre aufgemacht und herein!“
Die Thüre des Ateliers geht auf und Friedrich mit ſeinem Vetter Julian und ſeinem Freund Richard


