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Leute geht! Aber ich will Sie von dieſem Holzweg zurückbringen. Mein lieber Freund, die Dame, welche Sie malen werden, iſt reizend: eine Blondine... o, aber von reinem Blond, einem Blond, das weder gelb noch roth iſt! Eine Haut hat ſie von blendender Weiße, ſehr ſchmachtende, ſehr ver⸗ ſchwimmende blaue Augen. Ueber den Preis Ihres Gemäldes rede ich nicht mit Ihnen; ich bin nicht der Mann, welcher mit den Künſtlern marktet. Pfui! Sie ſagen mir, was Sie verlangen, und dabei hat es ſein Bewenden.“
„O, mein Herr, ich werde Ihre Großmuth nicht mißbrauchen.“
„Mein Theurer, das Talent iſt unbezahlbar.“
„Muß ich in's Haus dieſer Dame gehen?“
„Richt doch, Leufel! das fann nicht ſein!... Hie⸗
her wird ſie kommen.. ſogar geheimnißvoll wird ſie kommen!... Unter uns: es iſt eine Leidenſchaft, die geheim bleiben muß.. Sie verſtehen!... Uebri⸗ gens werde ich Ihnen nächſter Tage die ganze Ge⸗ ſchichte erzählen.“
„Ich verlange kein Vertrauen von Ihnen, mein Herr, und verſichere Sie zum Voraus, daß ich fremde Geheimniſſe zu achten weiß.“
„Ja, aber unter Junggeſellen erzählt man einander ſolche Dinge wenn nur die Ehemänner Nichts erfahren!... Ach, ach, die armen Ehemänner! Ich kenne eine Dame, welche den ihrigen Hampel⸗ mann nennt: dieſe Dame iſt gleichfalls ſehr nied⸗ lich, und wenn ich nicht mehr in meine Blondine


