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Ferner ſind die Perſonen am rechten Platze ange⸗
bracht: ſie vermählen ſich ſchön mit der Landſchaft, ſo daß es nicht mehr bloß zwei Porträts ſind, ſon⸗ dern eine koſtbare Naturſcene, was ich beſonders liebe. Ich wünſchte nun alſo das Porträt einer Dame, einer mir ſehr lieben Dame, in einem hübſchen Feldgrunde, vom Kopf bis zum Fuß, aber in's Kleine gezogen, wie. wie ei, meiner Treu'!, ungefähr wie dieſer Jüngling dort, hm! es iſt doch ein wenig zu klein.“
„Wir können etwas Größeres machen,“ ſagte Leopold,„ich verſtehe ſchon, was Sie wollen.“
„Ich muß Ihnen geſtehen, daß ich einen meiner Freunde, deſſen Meinung ich vernehmen wollte, auf dieſen Morgen in Ihr Atelier beſtellt habe; es kommt Ihnen doch nicht ungelegen?“
„Keineswegs; iſt dieſer Freund ein Maler?“
„Nein, aber er hat viel Geſchmack.. er kennt unendlich viele Damen, Modeſchönheiten; er könnte Ihnen auch viel Beſtellungen verſchaffen. Sie ken⸗ nen ihn vielleicht dem nach: es iſt Friedrich Reyval.“
„Friedrich Reyvalz w ich glaube nicht, ihm je begegnet zu ſein.“
„Der Neffe des Hertt St. Godibert, eines reichen Banquiers, der ſchöne Abendgeſellſchaften gibt und ſehr gut auftiſcht, meiner Treu'!“
„Ich kenne ihn eben ſo wenig.“
„Ei, Sie kennen ja gar Niemand! Das heiße ich leben wie ein Bär, wenn man nicht unter die


