Teil eines Werkes 
4. Th. (1845)
Entstehung
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verſteht ſich von ſelbſt; Sie ſind ein Talent, ein großes Talent! Und ſo beſcheiden, zu beſcheiden! O! Sie ſollten dieſen Fehler ablegen, ich verſichere Sie, er ſchadet Jedermann, aber am meiſten den Künſtlern.“ 4

„Meinen Sie?“

Ohne Scherz! Wie Leufels ſoll man denn in dieſem Zeitalter des Auspoſaunens, der Puffe, der Anzeigen, der Anſchläge aller Art, kurz, um eigent⸗ lich zu reden, in einem Zeitalter, wo Jeder ſich wie Champagner in die Höhe treiben will, auf Sie aufmerkſam werden, Sie kennen lernen, wenn Sie ruhig in ihrer Ecke ſitzen bleiben?“

„Ich dachte, das Haupterforderniß, um bekannt zu werden, ſei die Verfertigung guter Werke.“

„Wie unſchuldig Sie ſind! Bei einem Maler ſetzt mich das in Erſtaunen! Alle Wetter! wenn Ihr Ruf gemacht iſt, wenn Sie einen berühmten Namen haben, dann ſeien Sie beſcheiden, ſo lang Sie wollen, das wird Ihnen weitere Complimente eintragen; aber bis val lagen Sie Lärm, Crawall! Stellen Sie ſich aus, d ri zum Zweck. Alles Das ſagte ich neulich in Betreff er zu Frau von Armenville, bei der ich das Vergni n hatte, Ihre Bekanntſchaft zu machen; allein ſchon lange hat man Sie dort

geſehen.“ hatte ein Fußleiden, eine lahme Gangader,

und dann gehe ich auch wenig in Geſellſchaft.“

„Abermals mit Unrecht: ein Künſtler muß ſich in der Welt zeigen. Gott's Blitz! wenn wir uns einmal