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zu beruhigen, ſo dachte er: Sie liebt mich nicht mehr ſie denkt nicht mehr an mich... dar⸗ um machte ſie eine Reiſe nach Paris. Sie wußte, daß ich auf Beſuch zu ihr kommen würde; ſie mußte doch wohl denken, daß nur ein unvorhergeſehenes Hinderniß mich zurückhalten könnte, daß ich aber dennoch mein Verſprechen halten würde.. ſich entfernen aber, heißt das nicht erklären, daß ſie mich nicht wiederſehen will? Hätte ſie doch wenigſtens mit dieſer Magd von mir geſprochen, aber Nichts, keine Silbe! Man ſieht ganz erſtaunt aus über meinen Beſuch, man betrachtet mich mit Mißtrauen! Ha! ſie hat niemals von mir geredet. Mit Unrecht hoffte ich, dieſes junge Mädchen habe Anhänglichkeit an mich! Sie zog es vor, zu ihrer Beluſtigung nach Paris zu reiſen! Wenn ich ihr dort nur wenig⸗ ſtens begegnen könnte, aber wo? bei wem?... Ol ich bin ein Thor, daß ich ſie liebe, ich muß dieſes Mädchen vergeſſen. Aber ſobald er nach Paris kam, war Leopolds erſte Sorge geweſen, in Theatern, auf Spazier⸗ plätzen und öffentlichen Orten umherzulaufen, in der Hoffnung, Roſa⸗Maria zu begegnen. Bei allen ſeinen Bekannten fragte er, ob man die Herren Gogo kenne? und da das junge Mädchen ihm geſagt hatte, einer ihrer Oheime mache Schauſpiele, ſo las er alle Tage, die Gott gab, die Theaterankündigun⸗ gen durch und ſuchte unter jedem Stück den Namen Gogo, was ihn auf die Fährte des Verfaſſers ge⸗ pracht hätte. Aber Richts, gar Nichts war ihm ge⸗ 2


