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„Er hat alſo noch Nichts von ihr erfahen, ſeitdem ſie weg iſt?“
„Noch Nichts, mein Herr.“
„Und hat beim Abreiſen Fräulein Roſa Nichts geſagt, was man... Nichts hinterlaſſen für den Fall, daß.
„Was man.. für den Fall, daß!... kann nit verſtan, was der Herr meint. Aber, ohne Neugierde gefragt, woher kennt denn der Herr Mamſell Rös? Er iſt nie in unſer Haus gekommen, alſo müſſen Sie in Fontainebleau bei Frau Dumon ihre Bekanntſchaft gemacht haben.“
„Ja, ja, nämlich.. ich empfehle mich, Madame; wenn ſie zurückkehrte, ſollten Sie ihr ſagen.. doch das iſt überflüſſig, weil ſie nicht zurückkehren wird.“
Und ſchon war der junge Maler mit eilenden Schritten weit hinweg, die alte Manon in äußerſter Neugierde über ſich, ſeinen Stand und die Art und Weiſe, wie er mit ihres Meiſters Tochter Bekannt⸗ ſchaft gemacht hätte, zurücklaſſend.
Leopold hatte ſogleich den Weg nach Paris wieder eingeſchlagen, aber in einer ganz verſchiedenen Ge⸗ müthsſtimmung von der, in welcher er dieſe Reiſe angetreten. Er kehrte zurück, ohne Roſa⸗Maria ge⸗ ſehen zu haben und was ihn beſonders in Verzweif⸗ lung ſetzte, war, daß er nicht wußte, wo er ſie wieder ſehen könnte. Und da die Verliebten ſich alsbald tauſend Qualen in den Kopf ſetzen, beſonders wenn der Gegenſtand ihrer Leidenſchaft nicht in der Nähe iſt, um ſie mit einem Lächeln oder einem Worte
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