Teil eines Werkes 
4. Th. (1845)
Entstehung
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traurig.„Ich brauche Herrn Hieronymus nicht mehr zu ſehen.“

„Ah, das iſt etwas Anderes! Der Herr kannte alſo nur die Mamſell?“

„Ja, das heißt.. ich wollte, ſie ſollte mich ihrem Vater vorſtellen, aber da ſie nach Paris abgereist iſt, ſo wird ſie doch nicht ſobold wieder heimkom⸗ men.“

„Glaube nicht, Herr; da Mamſell Rös in's Haus ihrer Oheime gegangen iſt, ſo wird ſie dort bleiben, dort ſich einrichten ſollen.“

„Sich einrichten, wie? Soll ſie denn einen Mann nehmen?“

„Meiner Treu', Herr, ich weiß das nicht, aber wenn man dort eine gute Partie für ſie fände, warum ſollte man ſie nicht verheirathen, das junge Blut? Sie iſt ſchön genug dazu.“

„Hat ihr Vater ſie in dieſer Abſicht nach Paris geſchickt?“

„Wohl möglich; indeß kann ich es Ihnen nicht ſagen, aber ich glaube, Mamſell langweilte ſich auf dem Dorf und ihr Vater, der ſie ſehr liebt, hat ge⸗ dacht, ſie würde ſich in Paris mehr verluſtiren.“

„Ah! ſie langweilte ſich? Dann wird ſe nicht zurückkommen.“

„Im e Herr Hieronymus ſagte noch dieſen Morgen:„O! ſobald ich Nachrichten von meiner Tochter habe und weiß, bei welchem meiner*

ſie wohnt, werde ich nach Paris abreiſen, um ſie zu umarmen.“