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„Daß Mamſell Rös nicht mehr hier iſt, daß ihr Vater ſie nach Paris zu ihren Oheimen geſchickt hat..
„Sie iſt nicht mehr im Hauſe ihres Vaters! Wär' es möglich!“
„Ja, mein Herr: es ſind vier Tage, daß Mamſell abgereist iſt.“
„Vier Tage... wie, ſie iſt fort... nach Paris?“
„Ja, mein Herr, zu ihren Oheimen Gogo.“
„Und ſie iſt allein abgereist, das Fräulein Roſa?“
„O! ihr Vater hat ſie bis Fontainebleau begleitet und in den Poſtwagen nach Corbeil gebracht; her⸗ nach wird Mamſell auf die Eiſenbahn geſeſſen ſein, es geht jetzt ſo ſchnell!“—
Leopold iſt von dem Gehörten niedergeſchmeitert. Schon glaubte er den Augenblick gekommen, wo er Roſa⸗Maria wieder ſähe, ſchon war er glücklich in der Hoffnung, und was man ihm eben ſagte, hat ihm das Glück, das er zu koſten hoffte, verſcheucht. Er bleibt unbeweglich vor Manon ſtehen, ſein Kopf iſt auf ſeine Bruſt herabgeſunken und er weiß weder was er ſagen, noch was er thun ſoll.
Wie Manon ſieht, daß der junge Mann ſtumm vor ihr ſtehen bleibt, ſo ruft ſie in einer Weile aus: „Aber, mein Herr, darum können Sie dennoch in unſer Haus treten, ausruhen und die Rückkehr un⸗ ſers Meiſters, mit dem Sie ſprechen wollten, ab⸗ warten.“
„Nein, das iſt jetzt unnöthig,“ antwortete Leopold


