Teil eines Werkes 
4. Th. (1845)
Entstehung
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Haus mit den grünen Läden und während er ſich demſelben nähert, nehmen ſeine Blicke die Fenſter dieſes Hauſes zum Ziel. Er hofft Roſa⸗Maria's hübſches Geſichtchen hinter den Scheiben eines der Kreuzſtöcke zu entdecken; aber er bemerkt Niemanden. Bald ſteht er an der Hausthüre: ſie iſt halb offen und eine betagte Frau erſcheint bald auf der Thür⸗

ſchwelle. Es iſt Manon, welche ein wenig Luft

ſchöpfen und mit einigen Nachbarinnen vor der Thüre

plaudern will. „Iſt hier... das Haus des Herrn Hieronymus Gogo?“ fragte Leopold mit angegriffener Stimme.

„Ja, mein Herr,“ antwortet Manon, indem ſie

den jungen Mann neugierig von oben bis unten prüft. „Iſt Euer Herr zu Hauſe?“

„Nein, mein Herr: unſer Herr iſt mit Miſt auf

ſeinen großen Acker gefahren, wo er Kartoffeln an⸗

geſteckt hat. Er wird erſt ſpät am Abend zurück⸗

kommen.“ „Wollen Sie mich dann bei Fräulein Roſa⸗Maria einführen?... Sagen Sie ihr nur, Jemand aus

Paris wünſche ſie zu ſprechen... ſie weiß dann ſchon

wer.“

Die Magd betrachtete unſern Mann mit noch mehr Neugierde und antwortete:„Mamſell Rös..

die Tochter unſeres Meiſters?“ „Ei freilich.. iſt ſie auch abweſend?“ „O, glaub's wohl!.. Aber ſie wird nicht ſobald zurückkehren.“ „Wie! was ſoll das heißen?“